Nikola's Walkabout
Ob am Strand oder im Outback.... langweilig wird's eigentlich nie.
Und Heimweh hin oder her, solange ich hier bin kann ich mich genauso gut amüsieren, oder?
Archive / RSS
Comments (View)
Koalas… Tatsachen, die man nicht unbedingt im Biologiebuch findet
Meine Lieben!
Offenbar ist kein Australienaufenthalt komplett, wenn man diese kuschligen Plüschteile nicht in irgendeinem Park besucht hat…
Hier mal ein paar Tatsachen über diese lästigen, kleinen Eukalyptusschmarotzer, die Ihr vielleicht noch nicht kennt, die Euch aber als Tierfreunde und Umweltschuetzer interessieren dürften.. Ist nämlich unbegreiflich, daß sich diese asozialen Biester so großer Beliebtheit erfreuen dürfen!
-Koalas sind KEINE Bären, sondern Beuteltiere, die mehr mit Kängurus und Wombats verwandt sind als mit sonst irgendwem. Diese Lügner!
-Sie verpennen ca. 18-20 Stunden des Tages, und schlagen sich den Rest der Zeit die Bäuche voll.
-Koalamänner sind grösser und stärker als Koalafrauen. Sie verprügeln ihre Frauen regelmässig und mit Vorliebe beim Sex, jawohl, wahrscheinlich um sie gefügiger zu machen. Machos sind das!
-Die Schwangerschaft der Koaladame beträgt dann ca. 4 Wochen, länger hält das kein Fötus aus. Das völlig unterentwickelte Junge wird sofort auf den Namen “Joey” getauft, egal ob männlich oder weiblich, und begibt sich gleich nach der Geburt, ohne Muttis Hilfe, in deren Beutel, wo es erstmal für die nächsten 5-6 Monate unter Hausarrest steht und gründlich ignoriert wird.
-Wenn sich das wachsende Kind dann nicht mehr verbergen lassen kann, weil im Beutel zwischen den ganzen Alkoholflaschen einfach kein Platz mehr ist, kriecht das arme Ding der völlig weggetretenen Mutter auf den Rücken, wo es sich unter Lebensgefahr festklammern muss… und weiterhin ignoriert wird.
-Die Rabenmutter (welch Beleidigung für jede WIRKLICHE Rabenmutter!), beginnt dann irgendwann recht widerwillig mit der “Erziehung”. Diese besteht darin, das ohnehin schon gestörte Kind kräftig zu versohlen (Tatsache!), wann immer das Balg wagt, angegammelte, alte Blätter vom Eukalyptus zu verzehren statt der frischen, etwas nahrhafteren Jungtriebe des Baumes…
Damit ist dann der Gewaltkreislauf geschlossen, alles wird daran gesetzt, diese nette Familientradition auch künftigen Generationen von Koalas angedeihen zu lassen…
Also bei Haien weiss man wenigstens woran man ist…
Nix fuer ungut
Eure Nikola
Weitere, regelmäßige Gäste in unserem Garten:
“Lachende Hänse” oder Kookaburras.
Gestern habe ich fünf Stück gezählt! Aber sie waren mucksmäuschenstill, kein typisches Gekicher…
Der vorherige Artikel ist schon seit einer knappen Woche auf meinem Computer… Hier ist das dazugehörige Foto.
Wolken…
Zwei, drei sind ja ganz nett, lockern alles auf, sind ein schöner Kontrast zum sonst brillianten Azur. Und der Sonnenuntergang ist ja auch soviel spektakulärer, wenn sich die Wolken da ein bißchen miteinbringen…
Selten passiert’s, daß der Himmel mal bedeckt ist mit den ganz Fantasielosen, die sich weder nach vorn, noch nach hinten bewegen, nicht abregnen wollen, und deren einziger Existenzgrund darin zu bestehen scheint, stumm zwischen mir und dem schönen Blau zu brüten - düster und uninspiriertes Grau in Grau…
Automatisch frag’ ich mich, was ich jetzt schon wieder angestellt hab’, und ich erinnere mich schuldbewußt an meinen eher vampirischen Lebensstil, und an die Stunden vorm Computer, die ich genauso gut mit den Hunden am Strand hätte verbringen können.
Draußen kann man’s heute nicht ertragen: Keine Brise regt sich, es ist unsäglich heiß, und die Luftfeuchtigkeit ist atemberaubend - im negativen Sinne des Wortes…
Wer hält’s länger aus? Ich stehe am Fenster und starre dem Horizont ins bedauernswert graue Gesicht, bis meine Augen genauso trübe werden wie mein Gegenüber… Ein Spiel, das der Himmel immerzu gewinnt, aber heute ist einer der wenigen Tage, an denen ich mich tatsächlich besiegt fühle.
Eine Bewegung am Rande meines Gesichtfeldes erregt meine Aufmerksamkeit:
Eine Bande knallbunter Rainbow-Lorikeets haben sich auf Nachbar’s leblosen Baumriesen eingefunden. Sie streiten sich lautstark um das gestrige Regenwasser, das wegen der Schwüle noch nicht verdunsten konnte. Jetzt flitzen sie den alten, müden Stamm hoch und runter, schubsen sich halb im Ernst, halb im Spiel, viel Gezeter und Gekreische, bis jeder sich satt gesoffen hat. Dann, auf ein geheimes Kommando haben sie plötzlich was Wichtiges zu tun und machen sich davon, ausnahmslos alle, die kleinen Flugopale.
Etwas versöhnt wende ich mich vom Fenster und habe auch plötzlich was Wichtiges zu tun…
Geburtstagskarte für Susanna!
Hallo Susanna!
Alles Liebe zum Geburtstag geliebtes Schwesterherz! Hab’ einen tollen Tag!
Reflektion ueber eine Hinrichtung | ZEIT online Leserkommentare
Ein Freund zeigte mir ein Video, das offenbar im Moment von Handy zu Handy geschickt wird, weltweit. Ich habe dazu einen Beitrag, der mir sehr am Herzen liegt, geschrieben.
Auf dem Weg nach Perth mußte ich daran denken, wie sehr de Saint-Exupéry’s Kleiner Prinz mich schon beim ersten Lesen soviele Jahre zuvor gezähmt hatte wie den Fuchs… ständig fühlte ich mich an seine Haarfarbe erinnert beim Anblick der gelben Stoppelfelder…


